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A-M-V.org Viewers Choice Awards

Am Sonntag beginnen die diesjährigen Abstimmungen zum AnimeMusicVideos.org Zuschauerpreis. Bei diesem seit 2002 veranstalteten Event küren die Mitglieder der Seite ihre Favoriten aus dem jeweils vergangenen Jahr (also in diesem Jahr für 2015, wie bei den Oscars). Um als Editor/Fan dabei teilnehmen und/oder abstimmen zu können, müsst ihr folgende Kriterien erfüllen:

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Montags-AMV: End

Diese Woche präsentieren wir euch End von dem französischen Editor piiiiii.

piiiiii ist ein Videokünstler, dessen Werke stets durch ihre Originalität glänzen. Oft nimmt er Bruchstücken von allseits bekanntem Material aus ihrem Kontext heraus, um damit neuartige visuelle Erlebnisse zu erzeugen. Sein Video End aus dem Jahr 2008 brachte ihm dabei wohl bisher den meisten Ruhm ein, unter anderem mit der Auszeichnung zum originellsten AMV des Jahres 2008 bei den A-M-V.org Viewers Choice Awards.Weiterlesen

Montags-AMV: The Nightmagi Cometh

Das AMV-Fossil „Kisanzi“ hat uns 2012 nach langer Editier-Pause mit „The Nighmagi Cometh“ ein Stück Gold präsentiert.

Der Song ist eine Remix-Version aus Audio-Clips der Serie „It’s always Sunny in Philadelphia“.

In seinem Erscheinungsjahr hat das AMV einen tiefen Eindruck hinterlassen und Preise für das „Beste Action-Video der Nan Desu Kan 2012“ sowie „Beste Video des AWA-Expo Wettbewerbs 2013“ gewonnen.

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Montags-AMV: Tribal Dance

Diese Woche präsentieren wir euch Tribal Dance von JCD und WilLoW.

Tribal Dance ist eigentlich kein eigenständiges Video, sondern Teil des DDR Project 4, einem 71 minütigen Multi-Editor-Project aus dem Jahre 2004. Bei diesem wurde ein längerer Mix in viele kleinere Abschnitte aufgeteilt und so von vielen Editoren bearbeitet. JCD und WilLoW bekamen Track 31. Am Ende wurden dann alles zu einem AMV in Spielfilmlänge zusammengesetzt. Dies war damals noch üblicher. Heute sind die meisten MEPs nur noch zwischen zwei und fünf Minuten lang und oft auch nur zu einem Song, statt einem kompletten Mix. Dies mag mit der geringen Aufmerksamkeitsspanne der Zuschauer und den erhöhten Arbeitsaufwand für die Organisatoren zu tun haben.Weiterlesen

Montags-AMV: Kino – Daughter Of The Gun

Diese Woche präsentieren wir euch Kino: Daughter Of The Gun von dem US-amerikanischen Editor JudgeHolden.

Als ich 2006 ernsthaft begann, mich mit dem Thema AMVs auseinanderzusetzen, fand ich relativ schnell meinen Weg zu A-M-V.org. Mit der Website, welche schon damals nicht besonders einsteiger freundlich war, kam ich jedoch nach ein paar Anläufen gut zurecht und begann sogleich, alles zu konsumieren was grade hip und trendy war. Unter den ersten ~50 AMVs die ich lud war Kino: Daughter Of The Gun. Da ich selber Motorradfahrer bin war mir der Anime sofort sympathisch. In dem AMV wurde geschossen, also stimmte wohl auch die Action. Es gab Momente mit Drama und Mord also war der Anime bestimmt auch spannend. Und generell verstand ich die Story im AMV. Ich musste den Anime also sofort sehen und kaufte mir die DVDs.Weiterlesen

AMV-Editorial: Upload-Kanäle

Im heutigen Editorial möchte ich auf solche YouTube-Kanäle eingehen, welche die AMVs fremder Editoren hochladen. Also von Personen, die an der Entstehung der Videos nicht beteiligt sind und dies auch offen darlegen.

Bereits 2005 in der Anfangszeit von YouTube haben Fans dort die Videos ihrer Lieblingseditoren hochgeladen. Damals war es für die einzelnen AMV-Editoren noch nicht üblich, auf YouTube und anderen Streaming-Plattformen eine Präsenz zu haben. Auch hat sich die Administration und Community von A-M-V.org anfangs vehement gegen YouTube gewehrt, beispielsweise durch die globale Zensur des Namens an sich. Die Begründung war wie so oft die miserable Bildqualität und der „Diebstahl“ von AMVs. Der Kampf gegen YouTube führte zu einem Bruch in der AMV-Community, welcher noch bis heute spürbar ist. Die alten AMV-Größen blieben vorwiegend bei A-M-V.org und Downloads, während es junge Editoren eher zu den deutlich zugänglicheren Streaming-dienst zog.

Parallel zum darauf folgenden langsamen sterben von A-M-V.org wuchs die Bedeutung von YouTube rapide an. Das Pflegen eigener Kanäle und Abonnenten war vielen Editoren, mich eingeschlossen, dabei zunächst jedoch neu und ungewohnt. Während auf A-M-V.org das generelle Streben den herausragenden Arbeiten galt, wachsen YouTube-Kanäle vorwiegend durch regelmäßige Updates und die Persönlichkeiten an sich. So haben Editoren mit 500 gleich schlechten Naruto AMVs plötzlich deutlich mehr Abonnenten und Fame als die alte AMV-Größen mit ihren je 3-4 herausragenden Werken. Ein Trend, der sicher viele anfangs verblüfft hat, war es doch auf A-M-V.org genau umgekehrt.

Nun ist YouTube bei weitem kein Werkzeug, um schlechte Inhalte zu verbreiten. Wer gute Videos produziert und den Zeitgeist der Fans trifft, wird früher oder später auch seine Abonnenten sammeln. Viele der alten Größen konnten sich inzwischen auf YouTube einen zumindest kleinen Namen machen, geht es auf der Plattform doch heute viel mehr ums Werbung verbreiten und mit Let’s Plays Geld verdienen. AMVs sind nach wie vor Nische und nicht zur Monetarisierung geeignet, da die Rechte am Ausgangsmaterial oft bei den Herausgebern liegen. Dies war für AMV-Editoren aber auch nie ein wirkliches Problem. Die Meisten werden auf Anfrage auch angeben, es für den Spaß an der Sache zu tun. Den Spaß und im erweiterten Sinne natürlich auch den Respekt. Und hier kommen wir auch schon zum eigentlichen Problem.Weiterlesen

The Quickening 2015 – Ergebnisse

Die Ergebnisse der Endrunde des diesjährigen The Quickening AMV-Wettbewerbs sind da.

Herzlichst gratulieren wir den Gewinnern und Finalisten! Unsere Glückwünsche auch an die deutschen Editoren millua und Eazy, die es bis in die Endrunde schafften, und dort mit ihren AMVs Tease to Woo und Just Harem Things Platz drei und vier belegten.

  1. tsuuchii – Zero of a Kind
  2. Kaeldri – Delusional Duo
  3. millua – Tease to Woo
  4. Eazy – Just Harem Things
  5. SVproductions – OUTTAMYMIND
  6. Xophilarus – Yurilly Big Mess

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