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Montags-AMV: Our Tapes

Die AMV-Community trauert seit gestern um Umika. Ihre Werke hinterließen in den letzten Jahren einen prägenden Eindruck in der ganzen AMV-Szene. Daher wollen wir ihr das heutige Montags-AMV widmen.

Our Tapes entstand 2012 in Collaboration mit ZEVS1993.

Our Tapes ist vermutlich das bekannteste von Umikas Werken. Wie auch ihre anderen Videos wurde dieses unter hohem technischen Aufwand erstellt, den man nur bewundern kann.

Als Basis wurden für dieses AMV Charaktere aus den Animes K-ON! und Hyouka verwendet. Um ihre ganz eigene Geschichte zu erzählen, schnitten die Editoren Szenen aus verschiedenen Animes zusammen und bearbeiteten diese technisch so, dass der Zuschauer kaum mehr erkennen konnte, dass sie im Anime so nicht vorkommen. Vermutlich kann man sagen, dass das Video maßgeblich den Cross-Over-Trend der letzten Jahre angeheizt hat.

Charakteristisch für ein Umika-AMV erzählt auch dieses AMV eine eher dramatische und traurige Geschichte, in der die Charaktere mit Verlust und Schmerz umgehen müssen. Das Video hat es geschafft, die Zuschauer zu berühren – was nicht viele schaffen. Wir werden uns immer an dieses außergewöhnliche Werk erinnern.

Remember.

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Montags-AMV: 58008

Fanservice-Montag!!
Das heutige Montags-AMV mit dem außergewöhnlichen Namen 58008 wurde im Jahre 2008 von dem amerikanischen Editor Zarxrax veröffentlicht.

Obwohl das Video nur 2:20 Minuten lang ist, dauerte die Zeit von Idee bis zur Fertigstellung ganze 2 Jahre! Eventuell fragen sich jetzt manche, was der Editor in dieser langen Zeit wohl getrieben hat. Und nein, er hat nicht etwa alle Clips selbst animiert.

Das Video ist ein gutes Beispiel dafür, wie sich der Prozess des Editieren eines Dance/Fun-Videos komplett von anderen AMVs unterscheiden kann. AMVs aus den Bereichen Action, Drama oder Romance folgen oft einer Storyline. Der Schwerpunkt hierfür liegt dann darin, die Szenen des verwendeten Animes gründlich zu editieren, damit das Gesamtbild in sich stimmig ist und die gewünschte Geschichte erzählt. Der meiste Aufwand fließt hier also in das Zusammensetzen des AMVs und der Bearbeitung der Szenen im Editing-Tool.

Bei Dance/Fun-AMVs passiert der meiste Aufwand jedoch schon einen Schritt früher: bei der Szenen-Suche. Will man dazu noch ein Multi-Anime-AMV erstellen, erhöht sich der Aufwand noch weiter. Alles beginnt mit einer einzgartigen Idee (z.B. „Ich mache ein Fanservice-AMV und nutze nur Boobies-Szenen“). Danach geht es los: Man darf sich durch zahlreiche Anime-Folgen zig verschiedener Animes kämpfen, um entsprechende Szenen zu finden. Zugegeben, das ist jetzt nicht die schlechteste Art Aufwand in ein AMV zu investieren, kann aber je nach Qualität der Animes auch ziemlich nervig werden.

Sind die Szenen dann gefunden (2 Jahre für 300 Anime!!), ist der eigentliche Prozess des Editierens jedoch schnell erledigt. Denn wenn der Editor seine Szenen so sorgfältig vorbereitet, dann editiert sich das eigentliche AMV oft fast von selbst.

Ich jedenfalls finde 58008 eine beeindruckende Arbeit und wünsche einen schönen Start in die Woche!

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