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Anime des Jahres 2018

Nicht jeder kann alles gucken. Nicht jeder hat alles gesehen. Was waren eure Lieblings-Anime aus dem vergangenen Jahr? Welche Serien und Filme würdet ihr weiterempfehlen? Teilt eure Eindrücke mit der Community und holt euch selbst ein paar Empfehlungen ab.

Kommentare

  1. Dann behalt ich das Format mal bei, aber ich schreib gern viel:

    1. Uma Musume
    Zunächst war es Kopfschütteln als ich die Beschreibung gelesen habe, aber zum Glück hat meine Neugierde gesiegt und ich hab reingeguckt. Die erste Folge hab ich nebenbei laufen lassen und wenig mitbekommen, aber die letzte Szene war so spaßig, da musste ich auch die nächste Folge gucken. Spätestens nach dem klischeehaften N-Nani?! der Kontrahentin war ich überzeugt: das ist der Anime für mich. Eine liebevoll gemachte Show, garnicht so sehr über Idols, sondern über Freunde, die miteinander rennen, über Wettkampf und über Essen. Ein großer Teil des Spaßes war allerdings, dass ich währendessen der Diskussion über den Anime gefolgt bin und so viel erfahren habe, was dem unbeteiligten Zuschauer entgeht: jede Folge steckt voller Details und Referenzen auf tatsächliche japanische Pferderennen. Hier zeigt sich, wie investiert die Macher waren.

    2. Hinamatsuri
    Eine etwas rumpelige (meint auslassende, rumschiebende) Adaption des Manga. Der absurde Witz kommt gut durch und was gerade noch ulkig war, ist plötzlich gefühlsduselig und herzergreifend. Eine emotionale Achterbahnfahrt sondergleichen.

    3. Zombieland Saga
    Wieder ein Idol Anime, obwohl 2018 das erste Jahr war in dem ich sowas überhaupt geguckt habe. Anders als Uma Musume, kommt der Idol-Aspekt hier stark durch (auch bei Uma-Musume finden sich noch viele typische Handlungsstränge). Die ersten beiden Folgen waren sehr sehr spaßig, danach schwankt die Qualität stark. Leider konnte sich der Anime nie ganz entscheiden, was er eigentlich sein will - Idolshow oder Horrorcomedy und endet, nach anfänglichem mal so - mal so, in einem waghalsigen Spagat zwischen beidem. Eher Frankensteins Monster als Zombie. Nichtsdestotrotz sehr charmant und oft lustig.

  2. ceddic says:

    Meine Favoriten ohne besondere Ordnung:

    Dragon Ball Super wäre wahrscheinlich auch in meinen Favoriten aufgetaucht. Dann habe ich mich aber erinnert, dass es auch noch Arcs vor dem letzten gegeben hat. Der letzte Arc ist dafür aber wirklich grandios. :sweat_smile:

    Zombieland Saga hat mich auch unglaublich gut unterhalten, ich würde ihn aber nur bestimmten Leuten empfehlen. Das Opening ist aber eine uneingeschränkte Epfehlung. :+1:
    Das selbe gilt übrigens auch für Hanebado.

    Nochmal ein kurzer Kommentar zu den beiden Trigger-Anime:

    • Darling in the Franxx mochte ich sehr gerne, hätte im zweiten drittel aber ruhig etwas tiefer gehen können oder schneller vorbei sein können. Ansonsten hatte ich persönlich wohl wesentlich mehr Spaß mit der Serie als der Durchschnitt.
    • SSSS.Gridman war für mich an sich auch ganz unterhaltsam; wenn da nicht die Action-Sequenzen gewesen wären. Ich kann diesem Tokusatsu/3D-Look leider nichts abgewinnen, wodurch ich schonmal 5-10 Minuten jeder Episode überspringen wollte. Leider wird auch Geschichte in diesen Sequenzen fortgeführt -> Ich hoffe, das bleibt in dieser Form ein einmaliges Experiment.
  3. Mir ist aufgefallen, dass Ich in der ersten Jahreshälfte doch in einiges reingeschaut hab. Dafür hat mich aus der zweiten Jahreshälfte so gut wie nix angesprochen.

    :star::star::star:Grand Blue
    Gold! Ich weiß nicht was mich dazu gebracht hat da reinzuschauen, aber Ich bin froh dass Ich es gemacht hab. Beste Comedy seit Konosuba. Hab gut gelacht.

    :star::star::star:Koi wa Ameagari no You ni
    Ein unerwartetes Highlight. Hatte mir ein kitschiges Teenie-Drama erwartet und so viel mehr bekommen. Der Animu hatte das, was Ich mir von Violet Evergarden erhofft hab. Animationstechnisch auch sehr stark.

    :star::star:Boku no Hero Academia (1-)3
    Nach ein paar überzeugenden AMVs musst Ich dann doch rein schauen. Und habs dann ziemlich schnell verschlungen. Wiederholt sich zwar immer wieder, aber dennoch sehr unterhaltsam. Gute Charas. Kurzweilige Episoden. Freu mich auf die Fortsetzung.

    :star:Otaku ni Koi wa Muzukashii
    Da hatte Ich mal wieder Lust auf Mädchenkram. Gemischt mit guter Comedy fand Ich den Animu durchweg unterhaltsam.

    :sleeping:Violet Evergarden
    Als Netflix-Abonnentin und wegen den Visuals musste Ich das angucken! Hatte mir aber Story-technisch sehr viel mehr erwartet und war dann ziemlich enttäuscht. Zu episodisch. Zu viel langwieriges Drama und nicht genug Drama um ne ordentliche Drama-Serie zu sein. Visuals: Top! Story: Sehr mittelmäßig.

    :face_with_raised_eyebrow:Citrus
    Fand die Animation teilweise ganz hübsch. Ganz gecatched hats mich aber dann doch nicht. Trotzdem hab Ich es irgendwie geschafft fertig zu schauen.

    Angefangen und gedropped hatte Ich:

    :smirk:Banana Fish
    Eigentlich fand Ich den ganz gut. Story hatte stark angefangen. Aber irgendwie hab Ich vergessen den weiter zu schauen. Steht aber noch auf meiner Liste für potenzielle Langeweile-Wochenenden.

    :expressionless:Darling in the Franxx
    Zu viel Hype um zu viel nix. War für mich der durchschnittliche Shounen-Anime mit überdurchschnittlichen Visuals. Hat stark angefangen, aber…Ich weiß dass Ich es irgendwann aus Gründen gedroppt habe. Die genauen Gründe hab Ich vergessen. Aber Ich glaub es waren berechtigte Gründe.

    :face_with_symbols_over_mouth::angry:Shingeki no Kyojin Season 3
    Und nach wie vor für mich eins der besten Beispiele, wie man einen guten Animu ruinieren kann. Bei dem neuen Rosamunde-Pilcher-Opening hab Ich ja noch ein Auge zugedrückt. Die ersten Episoden starteten auch vielversprechend. Levi ftw! …aber dann wurde es irgendwann zu absurd, die Charas nervig, Mikasa hatte zu wenig Action und war nur noch Erens Babysitter,… hatte dann kein Bock mehr. Hab damit abgeschlossen. No hope left.

  4. JCD says:

    Persönlich fand ich 2018 ein fantastisches Jahr für Anime. Ich habe sehr begrenzte Möglichkeiten viel zu gucken (Leben auf dem Fahrrad und so), trotzdem hab ich aber neue Folgen von vielen der unten genannten Serien lechzend runtergeladen sobald ich die Möglichkeit hatte. Viele weitere die ich noch nicht gesehen habe interessieren mich auch noch und werde ich bei Gelegenheit noch nachholen.

    Nichts hat klar als “must see Anime of the Year” rausgestochen, deshalb picke ich den einen aus der Liste den ich relativ uneingeschränkt auch an nicht-Anime fans weiterempfehlen kann.

    1. Banana Fish
      Ein toller Gangster-Thriller über einen Japanischen Journalist der in New York einen jugendlichen Gangster kennenlernt. Ja, die beiden verlieben sich im Verlauf der Serie, richtig gehört, es ist schwul. Das hat allerdings nichts mit BL-Fangirl bait zu tun, sondern es ist eine erwachsene, nachvollziehbare Story. Außerdem ist es keine Romance-Serie, die Thriller-Elemente stehen eindeutig im Vordergrund und sind 1A fesselnd. Ich habe mit Yuily jede neue Folge mit Spannung erwartet.

    Die weiteren in unbestimmter Reihenfolge…

    • A Place Further Than The Universe
      Eine Gruppe von vier Mädchen die beschließen zusammen in die Antarktis zu reisen. Fabelhaft ausgearbeitet (nichts anderes zu erwarten bei einer Madhouse Originalproduktion), die Serie hat mich genau angesprochen wenn es um das Thema geht, seine Komfortzone zu verlassen und zu verreisen (und es gibt wohl kaum einen Ort weiter von der Komfortzone weg als die fucking Antarktis). Das Ende hat auch reingehauen wie ein Vorschlaghammer und hat - ohne viel zu spoilern - gezeigt dass das Leben keine Wunder für einen bereithält und man sich oft mit der harschen Realität abzufinden hat.

    • Yuru Camp
      Um weiterzumachen mit Serien die vom Thema her zu mir passen. Essenziell eine Serie mit Bildungselementen über eine Gruppe von Mädchen die gerne Zelten gehen. Die Serie war einfach so dermaßen comfy, da sich die Macher mit jedem kleinen Schritt Zeit gelassen haben alles zu animieren: Zeltplatz auf Ebenheit prüfen, Zelt aufbauen, Luftmatratze aufblasen, Holz sammeln, Feuer machen, Buch lesen, relaxen, Gaskocher aufstellen, kochen, Essen, in den Schlafsack kriechen. Mein Leben im Prinzip.

    • Grand Blue
      Ein Typ freut sich auf sein Leben als Student an einer Uni am Meer, fällt aber relativ schnell in ein Leben was aus Party, Saufen und Kater besteht. Also endlich ein normales Szenario. Achja, er ist in einem Taucherverein, aber das ist nebensächlich. Ich schließe mich hier JadeCharm an, es ist lange her dass ich so gelacht habe. Ich habe danach den Manga weitergelesen für weitere Lachanfälle. Essenziell handelt es sich hier um eine Japanische Variante des Amerikanischen College-Comedy Genres (American Pie etc.). Anscheinend ist der hohe Alkoholkonsum in dem Anime kontrovers fürs Japanische TV, da es etliche “Nicht nachmachen!” Einblendungen gab :smiley:

    • Hinamatsuri
      Ein Mädchen mit psychokinetischen Fähigkeiten landet bei einem Yakuza, der fortan eine Vaterrolle für sie übernimmt. Der übernatürliche Aspekt tritt allerdings schnell in den Hintergrund. Hab die Serie mit Lapskaus angefangen zu gucken und schnell weiter geguckt. Die Witze sind top und die Serie behält einen lockeren Ton um sehr unterhaltsam zu sein.

    • My Hero Academia
      Ein Großteil der Menschheit entwickelt von klein an verschiedene Superkräfte (Quirks). Ein Junge der gerne Superheld werden will, aber zur Minderheit der Menschen ohne Quirk gehört, bekommt von dem Top-Helden dessen Quirk verliehen. Der Hype ist nicht an mir vorbei gezogen und hat mich auch erfasst indem ich die ersten beiden Staffeln relativ schnell durchgezogen habe um die dritte bei Erscheinen zu genießen. Im Prinzip ist das eine “Ich will der Allerbeste sein” Shonen-Serie, aber einfach total richtig gut umgesetzt. Bis jetzt wurden alle typischen Fallen von dem Genre vermieden (in die Länge gezogene Kämpfe, Filler, Plotholes, Inkonsistenzen) und ich freue mich auf mehr.

    • Dragon Ball Super
      Alles läuft auf ein finales Turnier zwischen den besten Kämpfern von allen 12 Universen zusammen. Alle “Fallen” von denen ich oben geschrieben habe sind hier präsent. Der Anime strotzt nur so von Inkonsistenzen, vergleiche in der Kampfkraft sind jetzt völlig hinfällig und Goku hat jetzt unbegrenzte Ausdauer. In den vorigen Staffeln konnte man sich wenigstens auf eins verlassen: Wenn B stärker als C ist und A stärker als B ist, dann hat C keine Chance gegen A. Dem ist in Super nicht mehr so. Regeln die für das Turnier gemacht wurden werden außerdem einfach über den Haufen geworfen “weils cool ist”. Trotz aller Schwächen der Serie habe ich mich doch dabei ertappt dass ich immer wieder neu erschienene Folgen sofort geguckt hab und im Kopf über den weiteren Verlauf des Turniers spekuliert hab. Die Magie von Dragonball hält also an.

    • Full Metal Panic: Invisible Victory
      Die private Militärorganisation des Hauptcharakters wird zerschlagen und seine Freundin entführt. Er muss nun im Untergrund nach Spuren suchen und versuchen sie zurückzubekommen. Cenit hat natürlich als residenter Fanboy der Serie versucht sie jedem anzudrehen. 13 Jahre war die letzte Staffel her und der Autor hat wohl jede Menge Schwänze lutschen müssen dass ein neuer Anime grünes Licht bekommt. Für ein großes Budget hat es allerdings nicht gereicht: Xebec ist das dritte Studio was an einem FMP-Anime arbeitet und hat leider auch unterdurchschnittliche Animation produziert, was gottseidank durch die gute Story der Vorlage wettgemacht wurde.

    • Golden Kamuy
      Ein Veteran aus dem Russisch-Japanischen Krieg sucht zusammen mit einem Ainu-Mädchen nach einem riesigen Gold-Schatz der laut einer Ainu-Legende auf Hokkaido ist. Eine solide Abenteuer-Serie die leider unter einer grottenschlechten Animation und völlig unpassenden Comedy-Einlagen leidet. Interessant fand ich, dass die Serie intensiv auf Ainu Geschichte, Kultur, Sprache und Essen eingegangen ist, da Japan sich gerne als monoethnisch sieht und die Eingeborenen von Hokkaido lange ausgeblendet hat (sie sind mittlerweile fast vollständig assimiliert, die einzigen Muttersprachler sind sehr alt).

    • Attack on Titan
      Interssant, dass sich nach dem Hype um die erste Staffel mittlerweile kaum noch jemand dafür interessiert. Es scheint, als wirkt die Aufklärung des Szenario, worauf sich die Serie jetzt voll fixiert während Charaktere und Action in den Hintergrund treten, nicht so interessant auf viele Leute. Auf mich schon. Ich bekam mit der diesjährigen Staffel viele viele Antworten die mich mehr oder weniger zufriedenstellten. Allerdings habe ich das Gefühl, dass sich die Autoren auf Messers Schneide bewegen um sich nicht in Widersprüche zu verwickeln. Der Titanschrei war so eine aus dem Arsch gezogene Erklärung wo ich mir dachte “NAJA OK!”.

    Und noch eine, sie ist zwar kein Anime, wird aber regelmäßig in Animelisten geführt und lief auf Crunchyroll, also auch hier…

    • Thunderbolt Fantasy
      Eine Taiwanische Puppenspiel-Serie über eine Gruppe von Abenteurern im auf chinesischen Märchen basierenden Wuxia-Universum (wie auch die Empfehlung von Sojiro), auf der Suche nach bzw. der Kontrolle von legendären magischen Schwertern. Solche Puppenspiel-Serien haben Kultstatus in Taiwan und sind dort das, was Anime für Japan bedeutet. Die Produktionen sind oft sehr aufwändig, mit detaillierten Kulissen, großartiger Kameraarbeit und aufwändigen Effekten. Mich haben sie seit meinem ersten Besuch dort interessiert, allerdings sind die Serien ausschließlich in Taiwanischer Sprache (während ich Mandarin / Hochchinesisch noch lerne, werde ich Taiwanisch wahrscheinlich nie in Angriff nehmen). Glücklicherweise hat sich Gen Urobuchi (Fate/Zero, Psycho Pass) genauso für diese Serien interessiert wie ich und hat das Skript für Thunderbolt Fantasy geschrieben. Wegen seiner Mitarbeit wurde dann eine Japanische Synchronfassung gemacht und im Japanischen TV ausgestrahlt, die wiederum durch Verträge mit Crunchyroll dort mit Englischen Untertiteln lief. Also konnte ich endlich eine dieser Serien sehen und sie war toll. Die erste Staffel hat sehr an eine Anime Shonen-Serie erinnert, während die zweite ein Thriller mit vielen Twists, Seitenwechseln und ohne klare Gut/Böse Differenzierung war. Ich hoffe, diese angestoßene internationale Beachtung von Puppenspiel-Serien aus Taiwan führt zu mehr internationalen Veröffentlichungen mit Englischen Untertiteln!
  5. Die Liste hat keine besondere Reihenfolge, ich teile Anime meistens nur in ein gut/schlecht Spektrum ein. Anime die besonders gut waren bzw. anderweitig nennenswert sind befinden sich in der Liste.

    Hakumei to Mikochi
    Ich habe nicht viel von dem Anime erwartet, aber ich wurde positiv überrascht. Der Alltag der beiden Protagonistinnen hat zwar keine mindblowing Story, doch jede Episode war mindestens genau so interessant wie die davor und mir hat jede Minute gefallen und kann den Anime weiter empfehlen, solange man sich auf etwas ohne übertriebene Action einlassen kann. Comfy/10

    Mitsuboshi Colors
    Ein weiterer Comfy Anime, aber mit Lolis. Liebenswerte Charaktere, guter Humor und keine Sorgen, das ist Mitsubishi Colors. Comfy/10

    Sora Yori mo Tooi Basho
    Dazu wurde schon genug gesagt, war halt einfach nice.

    Koi wa Ameagari no You ni
    Ein Romance Anime mit Age Gap, sieht schön aus. Stabile Romance, ein Anime den man sich anschauen kann, aber kein Meisterwerk. Moralisch fraglich/10

    Steins;Gate 0
    Ich hätte nicht gedacht, dass der Anime fortgesetzt wird. Der Anfang war etwas zäh, doch die Handlung nahm nach einigen Episoden wieder fahrt auf. Danach war ich gepackt und konnte die nächste Episode kaum abwarten. Das Ende dieser Staffel lässt auf mehr Gutes hoffen.

    Sword Art Online Alternative: Gun Gale Online
    Ein SAO ohne Kirtito, nett animiert. Kann man anschauen.

    Golden Kamuy
    Guter Anime, fragwürdiges CG. Ich war mir anfangs nicht sicher worauf ich mich einließ. Der CG Bär und das Feuer sorgten für Memes, doch Golden Kamuy wurde zu so viel mehr. Liebenswerte Charaktere gepaart mit Konflikten, welche die Spannung halten und einem großen Löffel Humor. Der Hype war für mich sehr schnell da, ich würde Golden Kamuy als einen der besten Anime des Jahres bezeichnen.

    Hisone to Masotan
    Kartoffel Mädchen und Drachen, die als Flugzeuge cosplayen. Die Probleme der Charaktere sind größtenteils nachvollziehbar und machen sie liebenswert. Teilweise comfy, teilweise aber auch mitreißend mit guter Musik. Ein Anime, den man durchaus sehen und mögen kann.

    Megalo Box
    Ein Sci-Fi Martial Arts Anime. Ich hatte die Befürchtung, dass der Sci-Fi Anteil überwiegt und das Boxen selbst nur nebensächlich bleibt, doch die Befürchtungen bewahrheiteten sich nicht. Megalo Box hatte Höhen und Tiefen, doch er enttäuschte mich nicht.

    Piano no Mori
    Klassiche Musik und schlechte CG Hände am Piano. Drama, Rivalität, Charakter Entwicklung, alles größtenteils gut umgesetzt, aber man muss die Musik mögen, ansonsten wird der Anime langweilig.

    Asobi Asobase
    Ein Slapstick Anime, der auch nach 12 Episoden nicht langweilig wurde. Übertriebene Gesichtsausdrücke und (teilweise) grotesker Humor machen Asobi Asobase sehenswert für Jeden, der Nichijou gut fand.

    Banana Fish
    Es kostete mich Überwindung mit Banana Fish anzufangen, denn ich hörte immer nur wie schwul er sei. Letztendlich war es auch ziemlich schwul, aber die großen und kleinen Gang Konflikte und die Story haben mich trotzdem überzeugt.

    Grand Blue
    Ich kannte zwar schon alle Jokes aus dem Manga, doch der Anime brachte mich jedes mal erneut zum lachen. Ein Comedy Anime, den ich den meisten ans Herz legen kann.

    Harukana Receive
    Es ist eigentlich nur ein Fanservice Anime (und der Fanservice war gut), doch die Charaktere sind mir über die 12 Episoden ans Herz gewachsen, es war mehr als nur butts. Die Story war überraschend gut und die Charaktere waren nett, ich hatte Spaß mit Harukana Receive.

    Hataraku Saibou
    Ein Comedy Anime über den Körper ist besser, als ich am Anfang annahm. Gut geschrieben, gut animiert und charmant. Wenn man ein wenig an Biologie interessiert ist, dann macht es viel Spaß Hataraku Saibou zu schauen, wenn man uninteressiert ist, dann ist es womöglich schnell langweilig.

    High Score Girl
    Ein CG Anime der besser ist, als er sein sollte. Ich weiß nicht was, aber High Score Girl hatte Etwas. Und dieses Etwas hat mich überzeugt. Es fällt mir zu beschreiben, doch High Score Girl ist einer der besten Anime 2018 für mich.

    Tensei Shitara Slime Datta Ken
    Ich hasse die meisten Isekai Anime, doch der OP Slime hat mich in seinen Bann gezogen. Ist es, weil Rimuru die richtigen Entscheidungen trifft? Ist es, weil Rimuru cute ist? Keine Ahnung, aber Tensei Shitara Slime Datte Ken ist einer der wenigen enjoyable Isekais. Er erfindet das Rad nicht neu, ist aber nicht so beschissen wie viele Vorgänger.

    Uchi no Maid ga Uzasugiru!
    Ein zweiter Loli Anime, diesmal mit einer Lolicon Maid. Ein lustiger, leichter Anime, der überraschend gut animiert ist, viel besser als man von so einem Anime erwartet. Die Comedy und vor allem die Charaktere machen Uchi no Maid ga Uzasugiru! enjoyable.

    Special Mentions:

    Shingeki no Kyojin:
    Die neuste Season ist ein ziemlicher Clusterfuck. Nachdem ich gesehen habe, was verfügbar war, habe ich mich entschlossen den Manga weiter zu lesen. Ohne viel zu spoilern, an einem Punkt kamen Erklärungen und Mindfucks die mich umgehauen haben, das ganze hin und her der ersten 3 Staffeln hat Sinn gemacht. Ob es die richtige Entscheidung war, so viel Zeit in “Backstory” zu investieren ist fraglich. Trotzdem kann ich jedem, der es bis zu Season 3 geschafft hat, nur empfehlen weiter zu schauen.

    Hanebado & Hiromaru Sumo:
    Stabile Sport Anime, keine Meisterwerke, eher Mittelfeld, aber wer sich für Sport interessiert kann Spaß daran haben.

    Irozuku Sekai no Ashita kara:
    Schöne Visuals über alle Episoden, Charaktere waren größtenteils gut, aber die Story war mir zu lückenhaft (trotzdem nicht so extrem wie bei SS.Gridman).

    Alles in allem hatte 2018 einige solide Anime, aber leider auch sehr viel Müll. Rückblickend ist High Score Girl wahrscheinlich mein AOTY. Die Summer Season war imo die Season mit den meisten soliden Anime, auch wenn ich hier nicht alle erwähnt habe. Ich hoffe, dass 2019 insgesamt mindestens genau so gut wie 2018 wird, mit Yakusoku no Neverland, Mob Psycho 2, Kakegurui 2, Piano no Mori 2 und Kaguya-sama fängt das Jahr aber auf jeden Fall nicht schlecht an.